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Aktuelles

Wolf - Beratungs- und Koordinierungsstelle

wird beim BfN eingerichtet

 


Wolf - Creative Commons

In seiner vorletzten Leitet Herunterladen der Datei einSitzung vor Weihnachten debattierte der Deutsche Bundestag über den Wolf, allerdings vor fast leerem Haus. Anlass dafür war am späten Abend des 17. Dezember der Leitet Herunterladen der Datei einAntrag der Linksfraktion "Herdenschutz ist Wolfsschutz – Jetzt ein bundesweites Kompetenz-zentrum aufbauen" 

 
Wolf- (Creative Commons)


Dieser auch von B'90/Die Grünen unterstützte Antrag wurde jedoch mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD abgelehnt und eine eigene Leitet Herunterladen der Datei einBeschlussempfehlung dazu angenommen. Dabei hatten eigentlich alle Redner das Ziel des Antrags unterstützt- die Tierhalter sollen bei der Bewältigung der Probleme, die durch die Ausbreitung des Wolfes entstehen, nicht allein gelassen werden. Allgemein wurde auch betont, dass dabei Hobby- und Erwerbshalter gleichermaßen Unterstützung erhalten müssen.


Jedoch sei der Antrag hinfällig, da die Bundesregierung eine "Beratungs- und Koordinierungsstelle" für den Wolf einrichten werde. Die Ausschreibung dazu sei bereits erfolgt, so Öffnet externen Link in neuem FensterRita Stockhofe (CDU), mehr brauche es nicht. Wo der Unterschied zwischen dieser Einrichtung und dem von der Linken geforderten Kompetenzzentrum liegt, wurde in der Debatte nicht deutlich. Jedoch betonten alle Redner, dass die Zuständigkeit für den Wolf bei den Bundesländern liege, der Bund könne nur unterstützend wirken. Daran solle auch nichts geändert werden.

Die noch nicht näher beschriebene Beratungsstelle soll bereits zum 1.1.2016 beim Bundesamt für Naturschutz in Bonn eingerichtet werden.

Die VSZM bedauert, dass aus parteitaktischen Überlegungen eine Chance auf einen breiten politischen Konsens vertan wurde. Wir wünschen uns für alle Schaf- und Ziegenhalter eine bundeseinheitliche Regelung des Herdenschutzes, seiner Förderung und rechtssichere Kompensationsmaßnahmen bei Verlusten durch große Beutegreifer. Dabei müssen die Milcherzeuger für den höheren Wert ihrer Tiere und Ertragsausfälle angemessen entschädigt werden.

Leitet Herunterladen der Datei einVSZM Positionspapier