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Aktuelles

Herdenschutz kostet viel Geld

KTBL Datensammlung liefert Zahlen

 

Mit der Rückkehr des Wolfes steigen die Anforderungen an die Weidetierhalter. Um Angriffe auf ihre Tiere möglichst zu verhindern, werden viele Schutzmaßnahmen diskutiert, die zusammen als Herdenschutz bezeichnet werden. Dazu zählen vor allem ausreichend hohe und spannungsführende Elektrozäune und Herdenschutzhunde, aber auch die nächtliche Aufstallung oder Behirtung sind in manchen Fällen die Mittel der Wahl. Besonders in Regionen mit nachgewiesenen Wolfsrudeln sind solche Herdenschutzmaßnahmen auch vom Gesetzgeber gefordert, um Entschädigungen bei Verlusten durch den Wolf erhalten zu können. In den meisten Bundesländern mit Wolfsterritorien werden Herdenschutzmaßnahmen auch gefördert. Allerdings beklagen viele Tierhalter die damit verbundene Bürokratie und unzureichende Kostenberechnungen. Belastbare Zahlen zum Herdenschutz bei Schafen (und Ziegen) legt jetzt das Kuratorium für Landtechnik und Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL) vor.

 

 

Grundlage der Kalkulationen und Verfahrensbeschreibungen sind Modellbetriebe des KTBL sowie Daten, die auf Praxisbetrieben mit langjähriger Erfahrung im Herdenschutz erhoben wurden. Der Autor weist auch die Direktkosten für eingesetzte Betriebsmittel, zugekaufte Dienstleistungen, Beiträge und Gebühren, die Arbeitserledigungskosten sowie die Gebäude- und Zaunkosten aus. Die Aufstellung zeigt aber auch sehr deutlich, daß in vielen Bereichen ein wirksamer Herdenschutz extrem hohe Kosten verursacht. So kostet z.B. die wolfssichere Einzäunung von beweideten Deichen aufgrund des Flächenzuschnitts bis zu € 434,-/ ha, die nächtliche Bewachung durch einen oder mehrere Schäfer schlägt mit bis zu € 1.804,-/ ha zu Buche. Kosten, die von den Tierhaltern in keinem Fall getragen werden können und die eine wirtschaftliche Deich- und Landschaftspflege in Wolfsgebieten unmöglich machen. Aber auch die Milcherzeugung mit Schafen und Ziegen wird durch die dargestellten Kosten des Herdenschutzes in hohem Maße belastet und in Frage gestellt. Einmal mehr wird deutlich: Herdenschutz ist nicht allein Sache der Tierhalter, Prävention muss öffentlich gefördert werden!

 

Öffnet externen Link in neuem FensterDownload Broschüre "Kosten von Herdenschutzmaßnahmen in der Schafhaltung"

 

In diesem Zusammenhang möchten wir auch noch einmal auf unser Positionspapier hinweisen:


Leitet Herunterladen der Datei einRückkehr des Wolfes hat Auswirkungen auf Schaf- und Ziegenmilchbetriebe!