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Stellenangebote

 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterAusbildungsplatz in Ziegenbetrieb gesucht


Öffnet internen Link im aktuellen FensterJob in Milchschäferei/ Milchziegenhof gesucht



Stellenangebote in der Schaf- und Ziegenmilchbranche finden Sie auch auf der Seite des VHM.

 

 

News

Milchziegenhaltung in der alpenländischen Region

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Machbarkeitsstudie der Landesvereinigung Ökologischer Landbau...

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wird beim BfN eingerichtet

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in Kempten/ Allgäu

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Entlastungen für Beitragszahler

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Service

Öffnet internen Link im aktuellen FensterMerkblätter                       Praxistipps                               Erfahrungsberichte

 



Untersuchungen zum Anteil von Trächtigkeiten bei Tieren und zu den Ursachen für die Abgabe trächtiger Schlachttiere unter Berücksichtigung der verschiedenen Tier- und Nutzungsarten

In 2014 erregten Medienberichte die deutsche Bevölkerung: der NDR und später alle Medien berichtete über eine Schätzung der Bundestierärztekammer, nach der bis zu 180.000 Kühe jährlich geschlachtet würden, obwohl sie trächtig seien. Dabei erstickten die ungeborenen Kälber qualvoll. Es sei ein Skandal, daß derartige Praktiken vom Tierschutzgesetz nicht erfasst würden.

Die Bundesregierung beschloss daraufhin im Jahr 2015, zunächst in einer Studie den Umfang und die Ursachen dieses Problems feststellen. Gefördert von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) wurden die Hochschule für angewandte Wissenschaft in Hamburg sowie die Universität Leipzig mit der Duchführung der Studie beauftragt.

Parallel zur Erfassung der tatsächlichen Zahlen anhand von ausgesuchten Schlachtbetrieben werden auch Landwirte und Tierärzte befragt. Hierzu wurde ein Fragebogen erstellt, der sowohl online als auch ausgedruckt von Hand ausgefüllt werden kann. Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig und anonym.

Die VSZM hält diese Problematik für relevant und empfiehlt allen Schaf- und Ziegenmilcherzeugern, sich an der Umfrage zu beteiligen. Wir glauben aufgrund der Besonderheiten in milcherzeugenden Betrieben nicht, daß viele trächtige Schafe oder Ziegen zur Schlachtung gelangen. Dennoch ist es wichtig, diese Frage repräsentativ abzuklären. Deshalb stellen wir sowohl den Fragebogen als auch den Kurzlink zur Onlineumfrage hier bereit. Den ausgefüllten Fragebogen bitte per Fax oder Post einsenden an:


Sophia Wohlfahrt
An den Tierkliniken 1
04103 Lepzig
Fax: 0341 9738249
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailsophia.wohlfahrt[at]vetmed.uni-leipzig.de


Öffnet externen Link in neuem FensterOnlineumfrage

Leitet Herunterladen der Datei einFragebogen

Leitet Herunterladen der Datei einProjektskizze S!GN

 

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Kemptener Erklärung

 

Die Teilnehmer der Fachtagung des Bundesverbandes Deutscher
Ziegenzüchter und der 10. Internationalen Schaf- und Ziegentagung vom
30.11. bis 2.12.2015 in Kempten haben eine Petition verabschiedet, die sich an die Bundesregierung richtet. Ihr könnt diese Petition hier im Wortlaut und in einem Anschreiben an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt einsehen.

 

                               

  Leitet Herunterladen der Datei einKemptener Erklärung                                 Leitet Herunterladen der Datei ein Brief an Christian Schmidt

 

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Parasitenmanagement bei Milchziegen mit Weidegang


Dorothea Quast, Studentin der Agrarwirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, untersuchte seit dem Sommer 2014 im Rahmen ihrer Bachelorarbeit das Thema der Magen-Darm-Würmer bei Milchziegen mit Weidegang. Ihre Arbeit ist nun abgeschlossen, und wir bedanken uns bei Frau Quast für die Möglichkeit, die Ergebnisse hier zu veröffentlichen.


Die Ziele der Bachelorarbeit waren, den aktuellen Status des Parasitenmanagements auf deutschen Betrieben fest zu stellen, sowie Verbesserungen bzw. alternative Maßnahmen zu erarbeiten, um den Anthelminthikaeinsatz zu verringern.

Mittels einer Fragebogenumfrage wurde der aktuelle Status erfasst. Der Fragebogen wurde per E-Mail an deutsche Milchziegenhalter versandt. Es konnten alle Biolandbetriebe und die Mitglieder des BDZ angeschrieben werden. Es nahmen 30 Betriebe an der Umfrage teil. Die geografische Verteilung spiegelt die Situation in Deutschland wieder. Ein Großteil der Betriebe ist im süddeutschen Raum angesiedelt. Weitere Betriebe sind unter anderem in Sachsen, Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz.

 

Ergebnisse

Die Bestandsgrößen der Betriebe liegen zwischen 3 und 160 Milchziegen. Die Milchleistung variiert von 300 l Milch je Tier und Jahr bis 947 l Milch je Tier und Jahr. Auf allen Betrieben haben die Tiere Weidegang. Die am Häufigsten verwendeten Weidesysteme sind Umtriebsweide (n=18), gefolgt von Portionsweide (n=14). Diese werden oft in Kombination verwendet. Standweide (n=8) und Kurzrasenweide (n=4) werden ebenso verwendet. Des Weiteren wurde Mähweide und Ackerfutterweide angegeben. Die Weidedauer auf einer Fläche liegt bei 1/3 der Betriebe unter sieben Tagen. Die Weideruhe wird bei allen Betrieben den Empfehlungen entsprechend umgesetzt und beträgt mindestens 28 Tage. Knapp die Hälfte der Betriebe nutzt den Stallmist als Dünger auf den Weideflächen. Um den Parasitendruck auf den Weiden zu reduzieren, führt ein Großteil der Betriebe eine Schnittnutzung zwischen den Beweidungen durch.

Die Parasitenbelastung empfinden 22 Betriebe als gering und mittel. Nur 8 Betriebe gaben an eine hohe Belastung durch Parasiten zu empfinden. Auf den Betrieben wird die Entwurmung zu 80 % als Herdenbehandlung durchgeführt. Einzeltierbehandlungen werden oft zusätzlich genutzt. Bereits 57 % der Betriebe nutzen Kotproben zur Indikation. Doch nur ein Drittel der Betriebe kontrolliert den Erfolg der Behandlung. Die durchschnittliche Anzahl an Entwurmungen pro Tier und Jahr beträgt im Mittel 1,8. Es gibt bereits Betriebe die nur einzelne Tiere während der Weidesaison entwurmen und eine durchschnittliche Anzahl an Entwurmungen kleiner 1 haben. Cydectin mit dem Wirkstoff Moxidectin ist das am meisten verwendete Anthelminthika. Die Hälfte der Betriebe wechselt die Entwurmungsmittel und damit den Wirkstoff regelmäßig. Nur 14 Betriebe nutzen die 2-fache Schafsdosis bei der Entwurmung.

Auch alternative Maßnahmen werden im Parasitenmanagement verwendet. Vor allem die Nutzung von Pflanzen und pflanzlichen Mitteln ist verbreitet. Darunter sind Gehölz und Waldweide, Fütterung von Esparsette und Reisig. Außerdem wird die Mischbeweidung mit anderen Tierarten genutzt, Homöopathie zur Stärkung der Tiere und effektive Mikroorganismen.

 

Schlussfolgerungen

Positiv ist, dass die Anzahl der Entwurmungen der „guten fachlichen Praxis“ entspricht. Zur Vorbeuge und Minimierung des Parasitendrucks wird das Weidemanagement eingesetzt. Auch die alternativen Maßnahmen werden akzeptiert und angewendet. Die noch starke Verbreitung der Herdenbehandlung ist negativ zu sehen. Sie sollte in den nächsten Jahren zurückgehen und durch die gezielte Entwurmung abgelöst werden. Hier fehlt es noch an der einfachen Umsetzbarkeit. Für die Betriebe ist es noch zu aufwendig die behandlungswürdigen Tiere zu identifizieren. Eine einfache Checkliste wäre hilfreich. Ein Ansatz ist der Five Point Check®, dieser ist zurzeit jedoch nur für Schafe ausgearbeitet.

Insgesamt werden die neuen Empfehlungen langsam umgesetzt. Das Parasitenmanagement befindet sich im Wandel. Dieser Wandel findet nicht nur auf den Betrieben statt. In den letzten Jahren ist das Parasitenmanagement immer komplexer geworden. Es zeigt sich, dass die Betriebsleiter noch unsicher sind, welche Maßnahmen eingesetzt werden können und wie diese sinnvoll integriert werden. Es gibt nicht mehr nur eine Maßnahme als Lösung des Parasitenproblems. Die Betriebsleiter können aus einer Vielzahl von Maßnahmen wählen, um sich ein betriebsindividuelles Parasitenmanagement zusammen zustellen. Um die Betriebsleiter besser zu unterstützen, sollte es ein Beratungsangebot geben. Ein Ansatz ist der Entscheidungsbaum auf
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.weide-parasiten.de.

Mit dem Wandel des Parasitenmanagements geht auch ein verändertes Ziel einher. Es ist nicht mehr das Ziel eine 100 prozentige Eliminierung der Parasiten zu erreichen. Die Maßnahmen zielen nun darauf ab, die Parasiten auf ein verträgliches Maß zu reduzieren. So können in Zukunft alternative Maßnahmen die Basis des Parasitenmanagements bilden. Entwurmung mit Anthelminthika sollte nur noch als Notfallmaßnahme eingesetzt werden.

 

Empfehlungen

Eine gute Basis bietet die Fütterung von Esparsette. Diese, zu drei Zeitpunkten im Jahr richtig eingesetzt, kann eine deutliche Reduzierung des Parasitendruckes und eine Stärkung der Tiere bewirken. Nähere Informationen zu Zeitpunkten und Art der Fütterung der Esparsette finden sich unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.esparsette.ch.

Ein wichtiger Bestandteil des Parasitenmanagements sind regelmäßige Kotproben. Zum einen ist es wichtig, die gesamte Herde, in regelmäßigen Abständen während der Weidesaison, mittels Kotproben zu untersuchen. So kann der Parasitendruck gut dargestellt werden, ein Monitoring ist möglich. Des Weiteren sollten auffällige Einzeltiere untersucht werden. Diese dient dann der Indikation und eine mögliche Behandlung kann durchgeführt werden. Anschließend sollte der Erfolg der Behandlung kontrolliert werden. Die Kontrolle ist wichtig, um mögliche Resistenzen frühzeitig zu erkennen und deren Ausbildung zu verhindern. Sollten immer wieder die gleichen Tiere in der Herde auffällig sein, ist es sinnvoll diese Tiere aus der Herde zu nehmen. So kann der Parasitendruck der Herde auch gesenkt werden. Die Widerstandsfähigkeit der Herde gegenüber Parasiten steigt.

In der Umfrage konnte gezeigt werden, dass die Hälfte der Betriebe den Stallmist auf den Weideflächen ausbringt. Um den Parasitendruck trotzdem gering zu halten, sollte der Mist kompostiert werden. Dies kann mit geringem Arbeitsaufwand während der Sommermonate geschehen. In dieser Zeit ist kein Umsetzten der Mistmiete notwendig, um eine „Hygienisierung“ des Mistes zu erreichen.

Die komplette Bachelorarbeit (53 Seiten) steht hier zum
Leitet Herunterladen der Datei einDownload

 

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Vollmilchpulver in der Kitz- und Lämmeraufzucht

Vor allem Biobetriebe mit Ziegen- und Schafmilcherzeugung setzen in der Jungtieraufzucht häufig Bio-Vollmilchpulver ein.

Für die kommende Abammperiode benötigen viele Betriebe nun wieder größere Mengen Milchpulver. Seit im vergangenen Jahr die Molkerei OMIRA die Produktion von Bio-VMP eingestellt hat, gestaltet sich die Beschaffung mitunter schwierig, da die verfügbare Menge recht knapp und der Preis hoch ist. Für etliche Betriebe ist auch die Mindestbestellmenge von i.d.R. einer Palette problematisch.

Uns hat nun das Angebot einer Agentur erreicht, den Bedarf an Bio-Vollmilchpulver der Schaf- und Ziegenmilchbetriebe zu bündeln und über eine Sammelbestellung zu vorteilhaften Konditionen zu kommen. Dabei ist es wichtig, frühzeitig die Mengen zu ermitteln und mit den wenigen Herstellern zu verhandeln, um das knappe Angebot zu sichern. Möglich sind auch Sammelbestellungen mehrerer Betriebe, auch bietet die Agentur an, bei Bedarf frische Kuhmilch oder auch konventionelle MAT zu vermitteln.

Wir halten dieses Angebot für sehr interessant und bieten allen interessierten Betrieben an, bei Bedarf Kontakt zu uns aufzunehmen. Wir leiten Ihre Anfrage weiter.

Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailinfo[at]schafundziegenmilch.org

 

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Online Befragung zur Haltung hörnertragender Ziegen

 

Nach den Bestimmungen des Tierschutzgesetzes ist das Enthornen von Ziegenlämmern nicht zugelassen. Daher müssen Wege für eine rechtskonforme Ziegenhaltung gefunden werden, die in der Zucht auf Hornlosigkeit oder in angepassten Haltungssystemen für hörnertragende Ziegen liegen.

Da in der Praxis bereits Erfahrungen zum Umgang und zur artgerechten Haltung von gehörnten Ziegen vorliegen, sollen im Rahmen einer Studie der Hochschule Nürtingen und der Universität Hohenheim solche Erfahrungen von praktischen Ziegenhaltern mit aufgenommen werden.

Ziel ist es- auch auf der Grundlage weiterer Untersuchungen-  einen Leitfaden für eine wirtschaftliche Haltung gehörnter Ziegen in erwerbsorientierten Betrieben zu erarbeiten.  

Neben den o.g. Hochschulen wird das Projekt unterstützt vom Referat Tierschutz des Ministeriums für den ländlichen Raum Baden-Württemberg (MLR), dem Schaf- und Ziegenzuchtverband Baden-Württemberg sowie Bioland.
Wir würden uns freuen, wenn auch Sie uns Ihre Meinung / Erfahrung anhand der u.g. Fragen mitteilen.

Auch die VSZM unterstützt diese Arbeit und bittet alle Ziegenhalter um ihre Teilnahme. Hier geht es zur Öffnet externen Link in neuem FensterOnline Befragung

Für weitere Fragen steht die Autorin zur Verfügung.

Kontakt:

Bianca Hüskes
Universität Hohenheim
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailbianca.hueskes(at)gmx.de

 

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Milchleistungsprüfung in Bayern

Lactocorder für Ziegen und Schafe



Seit mehreren Jahren setzt der LKV Bayern elektronische Milchmeßgeräte bei der Milchleistungsprüfung ein. Auch bei den kleinen Wiederkäuern hat sich diese moderne Methode inzwischen im Einsatz bewährt. In Ihrem Vortrag bei der Ziegenfachtagung der FH Soest im Frühjahr 2015 stellte Frau Dr. Sprengel vom LKV die Vorteile der neuen Technik vor und erläuterte auch die umfassenden Auswertunsgmöglichkeiten, die sich gerade auch für Ziegen mit dieser Technik eröffnen. So ergaben sich für 37% der geprüften Ziegen in 2014 Hinweise auf eine Azidose! Diese und weitere interessante Aussagen sind in dem Skript von Dr. Sprengel zu finden.

Download Vortrag

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Clostridienbelastung in Schaf- und Ziegenmilch


In 2014 hat die VSZM in Zusammenarbeit mit dem Milchwirtschaftlichen Institut Dr. Hüfner und Dr. Edmund Leisen von der Landwirtschaftskammer NRW eine Untersuchungsreihe zur Clostridien-Problematik bei Schaf- und Ziegenmilchbetrieben durchgeführt. Dabei ging es um die Käsereitauglichkeit der Milch, die durch eine Belastung mit Clostridiensporen aus dem Futter stark beeinträchtigt werden kann. Die Ergebnisse dieser Untersuchungsreihe und allgemeine Hinweise zum Umgang mit dieser Problematik hat Dr. Leisen auf der Int. Schaf- und Ziegentagung 2014 in Xanten vorgestellt. Seinen Vortrag stellen wir hier zum Download bereit.

Spätblähen bei Hart- und Schnittkäse wird oft durch Clostridium Tyrobutyricum verursacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Vortrag von Dr. Leisen (LWK  NRW) als  

Leitet Herunterladen der Datei ein

 

Auch im März 2015 bieten wir wieder wie im Vorjahr eine solche Untersuchungsreihe an. Teilnehmen können alle Schaf- und Ziegenmilcherzeuger, die Konditionen nennen wir Ihnen gerne- schicken Sie uns eine Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MaileMail!

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Neuer Beitragsmaßstab in der
landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft


Rückwirkende Beitragssenkungen für Milchschaf- und Milchziegenbetriebe erreicht!

 

Die Beitragsbescheide der BG für 2013 offenbarten, welche ruinösen Auswirkungen die neue Berechnungsgrundlage für arbeitsintensive Tierhalter hat. Erwerbsbetriebe mit Milchziegen und Milchschafen müssen existenzbedrohende Beitragssteigerungen verkraften- und die Beiträge werden bis 2017 noch steigen, wenn Angleichungssätze und Bundesmittel auslaufen.

Die neuen Beitragsbescheide liegen zum Teil um ein Mehrfaches über den BG- Beiträgen der letzten Jahre. Damit wird die Leistungsfähigkeit der kleinen und mittleren Erwerbsbetriebe bei weitem überstrapaziert, nach den Erkenntnissen der VSZM betragen die neuen Beitragssätze teilweise über 10% des durchschnittlichen Betriebsgewinns!

Die VSZM hat sich deshalb für eine Überprüfung der Beitragsberechnung eingesetzt. Diese hat inzwischen stattgefunden und hat ergeben, daß der Arbeitsbedarf des Produktionsverfahrens vom Gutachter fehlerhaft dargestellt worden ist. Dem Verfahren wurden auch Verarbeitung und Vermarktung der Milchprodukte zugerechnet. Aber nicht alle Betriebe betreiben eine eigene Käserei, und die Verarbeitung wird ggfls. in einem eigenen Produktionsverfahren zusätzlich bewertet. Deshalb wird die Satzung geändert und der Bemessungsmaßstab deutlich nach unten korrigiert.


Wir haben 2 Beispielsbetriebe durchgerechnet und die Veränderungen dargestellt:

Leitet Herunterladen der Datei einMilchziegenbetrieb mit 35 ha, 250 Ziegen und Molkereianlieferung

Leitet Herunterladen der Datei einMilchschafbetrieb mit 18 ha, 90 Milchschafen und Hofkäserei

Die Beitragssenkungen betragen in diesen Beispielen weit über 40%!
In diesen Beispielen sind die betriebsindividuellen Angleichungssätze unberücksichtigt. Diese werden auch durch die Beitragsneuberechnung nicht verändert! Alle betroffenen Betriebe erhalten einen neuen Beitragsbescheid, die zuviel gezahlten Beiträge werden erstattet.

Dennoch wird, unabhängig von den erreichten Beitragssenkungen für die Milcherzeuger, für die gesamte Landwirtschaft der Beitrag zur Berufsgenossenschaft in kommenden Jahr erneut steigen. Uns wurde angekündigt, daß sowohl durch eine Veränderung des Grundbeitrages als auch durch eine Senkung des Bundeszuschusses die Beiträge erneut angehoben werden müssen. Auch wird zur Sicherung der Liquidität ein Vorschussverfahren neu eingeführt. Den gesamten Vortrag von Mathias Bischoff, Abteilungsleiter bei der SVLFG anläßlich der Mitgliedersammlung der VSZM am 12.11.2014 in Fulda haben wir hier eingestellt. Auch die Informationen zum neuen Vorschussverfahren stehen zum Download bereit. 

                                      Leitet Herunterladen der Datei ein

 

Leitet Herunterladen der Datei einLSV Kompakt zum Vorschussverfahren


Leitet Herunterladen der Datei einMuster Vorschussbescheid


Leitet Herunterladen der Datei einTabelle Beitragsmaßstab

 

Fragen zum ganzen Verfahren und zu seinen Auswirkungen auf Ihren Betrieb beantworten wir gerne. Schicken Sie uns eine Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailmail!


Das sagt die Presse dazu:

Leitet Herunterladen der Datei einWestfälisches Landwirtschaftliches Wochenblatt

Leitet Herunterladen der Datei einBauernzeitung

Leitet Herunterladen der Datei einTop Agrar

Leitet Herunterladen der Datei einBW agrar

 

 

 

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Exkursion für Milchschaf- und Milchziegenhalter nach Südfrankreich


Im Oktober 2014 veranstalteten Bioland und VSZM eine 4-tägige Lehrfahrt in zwei wichtige Regionen für Spezialitäten aus Ziegen- und Schafmilch. In den Départements Drôme und Aveyron besuchten wir Erzeuger- und Verarbeitungsbetriebe, aber auch eine Versuchsstation, einen Zuchtverband und einen Wochenmarkt.

Hier der Exkursionsbericht zum Leitet Herunterladen der Datei einDownload!

 

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Stable Schools

 

Ein neues Beratungskonzept macht seit einigen Jahren von sich reden, auf deutsch „Stall Schulen“genannt. Das Prinzip: Probleme im eigenen Betrieb werden mit Kollegen diskutiert und Lösungsmöglichkeiten gesucht. In der Entwicklungsarbeit wurden mit diesem Modell sehr gute Erfolge erzielt, denn die Praktiker entscheiden schon bei der Themenauswahl, wo sie der Schuh drückt und sind deshalb sehr motiviert.
Die Stable School wird in Dänemark schon seit längerem erfolgreich praktiziert. Dabei kommt z.B. eine Gruppe von Milchviehhaltern regelmäßig zusammen und tauscht Erfahrungen aus. Anders als bei normalen Arbeitskreisen gibt es einen externen Moderator, in der Regel ein Fachberater, der die Diskussion lösungsorientiert leitet und die erarbeiteten Ergebnisse protokolliert. Nur auf ausdrücklichen Wunsch der Gruppe bringt sich dieser Moderator auch fachlich ein. Jedes Treffen findet auf einem anderen Gastgeberbetrieb statt.

Dieses neue Beratungsmodell wird jetzt auch in Deutschland etabliert, finanziert durch das BMEL. Wir sind sehr froh, dass dabei auch an die kleinen Milchtiere gedacht wurde, wenn auch zunächst nur ein Angebot für maximal 35 Milchziegenhalter bundesweit gemacht wird. Für die Teilnehmer ist dieses Angebot kostenlos. Durchgeführt werden diese Stable Schools von Beratern der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, der Thüringischen Landesanstalt für Landwirtschaft  und der Bioland Fachberatung Schaf und Ziege. Anmeldungen bis zum 10.12.2014 bei Heiko Georg unter milchziegen[at]ti.bund.de, per Fax an 04539-8880-140 oder telefonisch unter 04539-8880-213.

Weitere Informationen und Anmeldeformular:

Leitet Herunterladen der Datei einProjektbeschreibung
Leitet Herunterladen der Datei ein"Gut beraten" Artikel aus der bioland Fachzeitschrift
Leitet Herunterladen der Datei einFlyer und Anmeldeformular


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Zucht auf Hornlosigkeit


An der Justus Liebig Universität in Gießen ist ein Forschungsprojekt zur genetischen Hornlosigkeit bei der Ziege begonnen worden. Prof. Dr. Gesine Lühken und M.Sc. Mischa Stillger entwickeln dort einen Gentest, der eine Unterscheidung zwischen reinerbigen und mischerbigen hornlosen Ziegen und damit die Erkennung unfruchtbarer Ziegen ermöglicht. Weiterhin soll die Genetik der Hornlosigkeit bei verschiedenen Ziegenrassen untersucht werden, um Genvarianten zu identifizieren, die eine Zucht auf Hornlosigkeit ohne das Auftreten von Intersexualität oder anderen negativen Merkmalen zu ermöglichen.
Die Arbeitsgruppe ist dabei dringend auf die Bereitschaft der Ziegenzüchter angewiesen, Proben und Daten von Ziegen zur Verfügung zu stellen. Gesucht werden Proben von genetisch hornlosen Ziegen (männlich, weiblich), die erwiesenermaßen fruchtbar sind (d. h. die schon Nachkommen hatten) und von genetisch hornlosen intersexuellen ODER äußerlich normalen, aber unfruchtbaren Ziegen (männlich, weiblich bzw. intersexuell).

 

Wer das Projekt mit Proben unterstützen kann, wendet sich an

Mischa Stillger
Justus-Liebig-Universität Gießen
Professur für Haustier- und Pathogenetik
Ludwigstr. 21
35390 Gießen
Tel.: 0641 9937681
        0641 9937682
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailmischa.stillger[at]agrar.uni-giessen.de

Leitet Herunterladen der Datei einProjektbeschreibung zum Download

Leitet Herunterladen der Datei einAnleitung zur Entnahme von Haarproben

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Qualitätsmerkmale von Ziegenmilch und
-käse und deren fütter
ungsbedingte Einflüsse

Der Verband für handwerkliche Milchverarbeitung VHM hat eine Broschüre zur Ziegenmilch verfasst. Die Autorin Ariane Volkmann stellt darin die neuesten Erkenntnisse sowie den noch bestehenden Forschungsbedarf zu diesem Thema dar.

Eine fundierte Zusammenstellung kann hier heruntergeladen werden (mit freundlicher Genehmigung des VHM) Leitet Herunterladen der Datei einMerkblatt


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Der Markt für Ziegenmilchprodukte
im deutschsprachigen Raum

Projektarbeit an der FH Nürtingen,
mit freundlicher Genehmigung durch die Projektteilnehmer und
Prof. Dr. Stanislaus von Korn

"Der Milchziegenmarkt und die damit verbundene, nachgelagerte Produktion von Produkten aus Ziegenmilch, bietet laut Meinung der Befragten noch deutliches Potential.
Sowohl in der Vergangenheit über einen betrachteten Zeitraum von fünf Jahren,
als auch zur heutigen Zeit und der geschätzten Nachfrage in den kommenden fünf Jahren, wird die Nachfrage nach Ziegenmilchprodukten zunehmen."

 

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Milchleistungsprüfung bei kleinen Wiederkäuern

 

Masterarbeit von Marie Au,
Universität Hohenheim

 

"Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern werden in Deutschland mit jeweils etwa 6 % geprüfter Tiere (Anteil an der Gesamtpopulation) sehr wenige Tiere geprüft... In Frankreich werden beispielsweise 22 % der Milchschafe geprüft, in der Schweiz 35 %. Für Ziegen liegen keine Vergleichszahlen vor.

Die zentralen Forschungsfragen der Untersuchung sind dabei:
1. Wie wird die MLP in Deutschland durchgeführt?
2. Wie wird die MLP in Frankreich, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden durchgeführt?
3. Worin liegen die Unterschiede und die Gemeinsamkeiten?
4. Welche Erkenntnisse sind für die weitere Entwicklung der MLP in Deutschland relevant und wie kann die MLP in Deutschland verbessert werden?"

 

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Die 8. Int. Bio-Schaf-und Ziegentagung in Puchberg/ A hatte wieder eine große Zahl von interessanten Vorträgen und Anregungen zu bieten. Als Mitveranstalter stellt die VSZM einige für Milcherzeuger besonders relevante Vorträge zum Download bereit.

 

Felix Heckendorn, Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL, Frick, Schweiz

Wurmkontrolle mit pflanzlichen Futtermitteln
Versuche und neue Ergebnisse
(Leitet Herunterladen der Datei einpdf)

Anbauempfehlungen (Öffnet externen Link in neuem FensterLink)
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Rolf Seim, Ziegenhof Lauterbach, Stolpen D

Kurzrasenweide mit Milchziegen
Praktikerbericht
(Leitet Herunterladen der Datei einpdf)

PEP Rhone-Alpes, Domaine du Pradel, Mirabel, F

Vergleich zweier Weidesysteme mit Ziegen
(Skript, Übersetzung Rolf Seim) (Leitet Herunterladen der Datei einpdf)

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Pera Herold, Henning Hamann,
Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (LGL)

Klaus Drössler, LKV Baden-Württemberg

Herdenmanagement mit dem Ziegendatenverbund und Aufbau einer Zuchtwertschätzung (Leitet Herunterladen der Datei einpdf)

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