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19 Okt - 19 Okt

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Merkblatt 17|02

 

Weideverhalten von Ziegen

 

- aus: LA CHEVRE Nr. 340, Mai /Juni 2017

 






 

Merkblatt 17|01

 

Zum Jahresbeginn kommen meist die Rechnungen- hier einige Hinweise zum Umgang mit den abgeschlossenen Versicherungen.

 

 

Ziegenmilchpreise in Frankreich 2016
- Höchstgrenze erreicht?

 

aus: LA CHÈVRE, Juli – August 2016, No. 335; GEB (Institut de l’Élevage)

(nur für Mitglieder - interner Bereich)

 

 

 

Merkblatt 15|04

Die Aufzucht der weiblichen Ziegenlämmer
- Ergänzung zum Merkblatt 15|01

PEP caprin, Station Expérimentale Caprine Régionale - Le Pradel


 

(nur für Mitglieder- interner Bereich)

 

 

Merkblatt 15|03

 

Durchfälle bei Ziegen
Artikel aus "La Chevre"


 

Merkblatt 15|02

 

 

Kosten-Leistungsrechnung der Zickleinaufzucht

-Ökonomische Bewertung und Einordnung der Aufzuchtkosten
anhand eines Milchziegenbetriebs (inkl. blanko Arbeitsblättern)-

 

Kurzfassung einer Projektarbeit von Almut Haub und Marie-Rosa Wolber im Rahmen des Studiums an der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung in Eberswalde, 2014


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(nur für Mitglieder- interner Bereich)





Kommentar von Prof. Stanislaus v. Korn, HfWU Nürtingen:

 

Eine dezidierte Betriebsanalyse nach ökonomischen Parametern, wie es die vorliegende Projektarbeit zeigt,  kann die einzelnen Leistungs- und Kostenpunkte sehr schön herausstellen und ist insofern immer interessant. Allerdings dürfen solche Zahlen nicht zu sehr verallgemeinert werden, da hierbei stets die betriebsindividuellen Rahmen- und Produktionsbedingungen abgebildet werden.

So fallen bei den Betriebsdaten aus der Projektarbeit vor allem folgende Zahlen auf:

-         Kuhmilch wird hier mit überdurchschnittlich hohen Preisen (52 ct + MwSt) eingesetzt und verteuert somit die Aufzucht

-         Die Vermarktung des gesamten Schlachtkörpers zu einem Preis von 18,90 €/ kg  spiegelt sehr günstige Abgabemöglichkeiten wieder, die an vielen Standorten so aber sicherlich kaum zu erreichen sind.

Der hohe Anteil von Zuchtlämmern, die z.T. zu doppelt so hohen Verkaufspreisen wie die Schlachtlämmer vermarktet werden, ist mit entscheidend für das hohe kalkulatorische Betriebszweigergebnis.

Dabei wird auch deutlich, dass der alleinige Verkauf von Schlachtlämmer nur begrenzte  betriebswirtschaftliche Gewinne erwarten lässt. Hier wäre es jedoch denkbar, die Lämmer schwerer als 8 kg zu vermarkten. Die Schlachtkörperqualität würde jedenfalls nicht darunter leiden.

Nicht ganz nachvollziehbar sind die Zahlen für die Futterversorgung der Zuchtlämmer. Bei  einer um 4 Wo. längeren Aufzucht werden hier bei gleichem Milch-, Mineralfutter und Heueinsatz zusätzlich nur 0,7 € mehr für zusätzliches Kraftfutter berücksichtigt.  D.h. die Futterversorgung der 4 Wochen älteren Zuchtlämmer ist demnach lediglich durch zusätzlich etwa 3,5 kg Kraftfutter gegeben, was eher unrealistisch erscheint.

Insgesamt stellt die Projektarbeit aber einen interessanten Einblick in die betriebswirtschaftliche Situation eines Milchziegenbetriebs dar.

 

 


Merkblatt 15|01

 

Die mutterlose Aufzucht der weiblichen Ziegenlämmer

- Empfehlungen und Ratschläge für ein Erstlammalter von 12 Monaten –


Übersetzung eines Merkblattes des Pole d´expérimentation et de progrès caprin (PEP caprin), Domaine du Pradel, F- 07170 Mirabel


von Tina Langklotz und Rolf Seim

 



Kommentar von Dr. Ulrich Jaudas, Hohenheim:

Betriebswirtschaftlich ist ein Erstlammalter von 12 Monaten sicher sehr vorteilhaft. Aber dieses verlangt eine überaus intensive Aufzucht, wie sie im Merkblatt dargestellt wird.

Ich sehe aber eine Gefahr darin, dass ein beträchtlicher Teil der zur Remontierung vorgesehenen weiblichen Lämmer das ehrgeizige Aufzuchtziel nicht erreicht, aber trotzdem mit 7 Monaten gedeckt wird.  Solche Tier laufen Gefahr, zeitlebens unterentwickelt zu bleiben. In der einleitenden Grafik des Merkblattes ist neben der Kurve für die anzustrebende Entwicklung auch die darunter liegende Wachstumskurve der „nicht zur Zucht geeigneten“ Tiere dargestellt. Ich möchte es in Frage stellen, dass diese Unterschiede in der Entwicklungskurve darüber entscheiden, ob das jeweilige Tier eine gute Milchziege wird. Andere Eigenschaften sind da viel wichtiger, man sollte keine Jungziege mit guter Abstammung schlachten, bloß weil sie keine täglichen Zunahmen von 150 g geschafft hat. Früh geborene Lämmer können mit etwas geringeren Tageszunahmen und mit einem Erstlammalter von 13 oder 14  Monaten immer noch in den Ablammrhythmus des Betriebes. passen.

Darüber hinaus kann es je nach Betriebssituation durchaus auch Argumente dafür geben, etwas später geborene weibliche Lämmer in die Decksaison des nächsten Jahres überlaufen zu lassen. Für mich ist hierfür die Entwicklung der Abwehrkraft gegen Innenparasiten ein gewichtiger Grund. Es gibt Hinweise darauf, dass Jungziegen, die erst als Überläufer gedeckt werden, eine bessere Abwehr entwickeln als Jungziegen, die bereits voll in ihrer ersten Laktation stehen.

Beim Vergleich der Tränkeeinrichtungen wird von Rinnentränken abgeraten. Die Argumente gegen diese einfachen Tränken sind nicht falsch, aber dann muss auch deutlich darauf hingewiesen werden, dass bei allen Tränkegeräten absolute Sauberkeit und Hygiene unabdingbar sind. Geräte mit Nuckel und Leitungen können bei der Reinigung problematisch sein.

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